Deutsches Engagement in Kamerun

Vertreter der cetrac GmbH beim Orttermin in Douala
AFRIBOOM-Initiatoren beim Ortstermin: Initiator Joseph Nguefack-Sonkoue (m.) und die Vertreter der cetrac GmbH Thomas Deutschenbaur (r.) und Philipp Busch

Entwicklung aktiv vorantreiben.

In Kamerun herrscht immer noch große Armut. Viele Einwohner haben weniger als zwei Euro pro Tag zur Verfügung. Finanzielle Probleme führen deshalb zu geringen Bildungschancen, wodurch ein Viertel der Menschen trotz Schulpflicht nicht lesen oder schreiben kann. Wiederkehrende Hungerkrisen und Bevölkerungsmigration lassen viele Regionen praktisch ausbluten.

Deshalb hat es sich AFRIBOOM zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung von Kamerun aktiv voranzutreiben.

Perspektiven schaffen, eine umfangreiche Ausbildung ermöglichen und eine Lebensgrundlage aufbauen sind zentrale Punkte unserer Arbeit.

Das Engagement vor Ort unterstützen 

Wie in vielen anderen Ländern in Afrika steht es auch um die Wirtschaft in Kamerun nicht zum Besten. Aber es gibt hier engagierte und visionäre Macher die erkannt haben, dass wirkliche Entwicklung nur von innen heraus machbar ist. Sie wollen mit einfachen Mitteln dafür sorgen, dass wirtschaftliche Strukturen aufgebaut werden, die sich langfristig selber finanzieren und tragen sollen.

AFRIBOOM mit allen Vorhaben und Zielen soll nachhaltig zur Verbesserung des Lebensstandards der Menschen vor Ort führen. Hier ist nicht vom allgemeinen Begriff der Entwicklungshilfe die Rede, sondern vom Aufbau von Lebensgrundlagen zur Bekämpfung der Armut.

Hilfe zur Selbsthilfe

Entwicklungshilfe als Hilfe zur Selbsthilfe soll die konkreten Ursachen der Armut bekämpfen und mit unserem initiierten Projekt Grundlagen für eine reelle Entwicklungschance schaffen. Neben der Grundversorgung mit Wasser und Strom werden Bildungsmöglichkeiten mit einer Schule und für Berufsausbildung geschaffen, die Fertigkeiten und Wissen vermitteln. Mit dem Erlernten kann mittelfristig die Selbstversorgung gewährleistet und langfristig wirtschaftliches Potential generiert werden.

Was viele Menschen zu Tausenden stundelang am Computer simulieren, wollen wir ernsthaft und nachhaltig in der Praxis umsetzen.